Afrika Jahrbuch 1991: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft by Rolf Hofmeier, Telse Diederichsen (auth.), Rolf Hofmeier,

By Rolf Hofmeier, Telse Diederichsen (auth.), Rolf Hofmeier, Telse Diederichsen (eds.)

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Ökonomische Analyse der internen Organisation

Bis vor wenigen Jahren struggle die Frage, ob die Betriebswirtschaftslehre und insbeson dere die betriebswirtsehaftliche Organisationstheorie noch mit okonomisehen In strumenten betrieben werden konnen, zumindest offen. Viele Faehvertreter waren mit dem damals verfiigbaren Angebot der okonomischen Theorie unzufrieden und suehten in angrenzenden sozialwissenschaftliehen Disziplinen nach neuen theoreti schen Grundlagen.

Planung von Unternehmenskultur

Die Bedeutung der Untemehmenskultur als einer der "weichen" Erfolgsfaktoren eines Untemehmens, die zusammen mit den "harten" Erfolgsfaktoren - Strate gie, Struktur und Systeme - seine Wettbewerbsfahigkeit im Markt nachhaltig beeinflussen kennen, ist insbesondere seit dem Erscheinen des Bestsellers von Peters und Watermann: "'n seek of Excellence" (deutsche Obersetzung: "Auf der Suche nach Spitzenleistungen.

Alternativer Umgang mit Alternativen: Aufsätze zu Philosophie und Sozialwissenschaften

Die Autoren/innen sind Wissenschaftler/innen an der Universität-GH Paderborn und Herausgeber/innen der Zeitschrift "Ethik und Sozialwissenschaften".

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Zwar kann gezeigt werden, daß sich Gesellschaften unter demokratischen Bedingungen längerfristig eher egalitär entwickeln als unter nicht-demokratischen, der Abstand zwischen Arm und Reich also geringer wird. Kurz- und mittelfristig ist jedoch eher mit einer Verschärfung der wirtschaftlichen Probleme zu rechnen. Demokratisierung verstärkt den Erwartungsdruck beispielsweise auf schnelle Befriedigung von Konsumbedürfnissen und auf Erhöhung von Gehältern und Staatsausgaben Maßnahmen also, die auf Kosten von Zukunftsinvestitionen und Wirtschaftswachstum gehen.

Die Relativierung nationaler Grenzen und des Prinzips der Souveränität durch regionale Kooperation sind weitere Mitte~ um Minderheitenkonflikte zu entschärfen. Hier gibt es Erfahrungen der EG und der KSZE, die für andere Teile der Welt tatsächlich bedeutsam sind: Ethno-nationale und ethno-regionale Konflikte entspannen sich dann, wenn Grenzen im Zuge verstärkter regionaler Kooperation für wirtschaftliche, soziale, aber auch kulturelle und familiäre Kontakte durchlässiger werden. Man erinnere sich nur an die angespannte Situation in Südtirol (Norditalien) in den 60er und 70er Jahren, als dort Bomben explodierten, und denke an die relativ unkomplizierte Lage heute.

Die "Eitelkeit", der "Merkantilismus" und der "Interventionismus" Giscard'scher Politik hatte zunehmend auch jene afrikanischen Politiker verstimmt, die - wie HouphouetBoigny dem moderaten Lager zugeordnet - der Grande Nation und ihren Einflußinteressen traditionell wohlwollend gegenüberstanden. Wenn sich die von der Sozialistischen Partei und Fran~is Mitterrand geweckten Hoffnungen auf eine andere Afrikapolitik schnell in einer Realpolitik verloren haben, in deren Zentrum die traditionellen außenwirtschaftlichen und geopolitischen Interessen Frankreichs stehen, ist dies jedoch nicht nur dem Regierungsstil eines Präsidenten anzulasten, der - in bester gaullistischer Tradition - mit dem Freimaurer und Zahnarzt Guy Penne (1981-86) und seinem Sohn Jean-Christophe (seit 1986) persönliche Vertraute zu seinen Afrikaberatern bestellte.

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