Bildungsmanagement in Unternehmen: Konzeptualisierung einer by Ilona Diesner, Prof. Dr. Dieter Euler

By Ilona Diesner, Prof. Dr. Dieter Euler

Ilona Dieser geht der Frage nach, wie das Bildungsmanagement in seiner neuen Bedeutung als komplexe Managementaufgabe auf der normativen und strategischen Ebene in Unternehmen konzeptualisiert werden kann.

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348; Diekmann, 2001, S. 373 ff. Forschungsvorgehen, -fragen und -methodik 27 Abbildung 2) durchgeführt wurden. Die Interviews dauerten zwischen 60 und 120 Minuten. Mit dem Einverständnis der Befragten wurden sie digital aufgezeichnet und anschließend transkribiert. Datenanalyse und -auswertung Zur Erstellung der Fallstudien ist eine Datenanalyse und -auswertung notwendig. Dabei sind nach Lamnek „die Möglichkeiten der Auswertung des Materials aus qualitativen Interviews … so vielfältig wie die Typen des Interviews selbst“139, oder wie es Rowley formuliert: „There are no cookbook procedures that have been agreed for the analysis of case study results“140.

Hnliche Zahlen ergeben sich für Deutschland (vgl. 2006]). 115 Es ist davon auszugehen, dass der Stellenwert eines institutionalisierten Bildungsmanagements in Kleinstunternehmen eher gering ist. Aus diesen Gründen werden diese in der Dissertation nicht weiter betrachtet. 116 Diese Forderung soll der Gefahr entgegen wirken, ein Unternehmen für die Untersuchung heranzuziehen, das dem Effekt der ‚McDonaldisierung’ unterworfen ist. Damit wird im Zusammenhang mit der Entwicklung zu einer Dienstleistungsgesellschaft ein Phänomen beschrieben, dessen Kennzeichen nicht hochwertige Qualifikationsanforderungen (wie in wissensbasierten Unternehmen) sind, sondern vielmehr eine Dequalifizierung des Produktionsfaktors Arbeit (vgl.

In eine ähnliche Richtung geht auch die Definition von Euler: Bildung ist „die Ausstattung des Menschen mit Handlungskompetenzen zur Bewältigung von Lebenssituationen“162. Insbesondere vor dem Hintergrund der Fokussierung der vorliegenden Arbeit auf betriebliche Lebenssituationen163 erscheint eine darauf aufbauende Differenzierung relevant: die Unterscheidung des Bildungsbegriffs in einem engen und einem weiten Sinn (vgl. Abbildung 3). Bildung im weiten Sinn umfasst den Erwerb von Handlungskompetenzen sowohl zur Entwicklung der Persönlichkeit (Entwicklungsorientierung) als auch zur Erfüllung sozialer Anforderungen (Anforderungsorientierung).

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