Betriebswirtschaftslehre: Systeme, Entscheidungen, Methoden by Werner Kirsch

By Werner Kirsch

Das vorliegende Arbeitsbuch hat die Aufgabe, den Zugang zum entscheidungs-und systemorientierten Ansatz der Betriebswirtschaftslehre zu erleichtern. Dieser An satz betrachtet die Betriebswirtschaften, ihre Teile und ihre Umwelt als komplexe Systeme und stellt die Entscheidungsprozesse zur Gestaltung und Fiihrung der be triebswirtschaftlich relevanten Systeme in den Mittelpunkt des Interesses. Die Be triebswirtschaftslehre versteht sich dabei als angewandte oder praktisch-normative Wissenschaft. Es geht ihr nicht nur urn die Beschreibung und Erklarung dieser Ent scheidungsprozesse. Ziel der wissenschaftlichen Bemiihungen ist es, die Entschei dungsprozesse der Menschen und der betrieblichen Praxis zu unterstiitzen und zu einer "Verbesserung" dieser Entscheidungsprozesse beizutragen. Die Betriebswirt schaftslehre versucht dies, indem sie zum einen systematisches Wissen iiber die be triebswirtschaftlich relevanten Systeme zusammentragt, begrifflich-theoretische Bezugsrahmen zur Integration dieses Wissens erarbeitet und Modelle bzw. Theo rien entwickelt, die eine Erklarung bzw. Prognose der Entwicklung und des Ver haltens der interessierenden Systeme ermoglichen. Zum anderen entwickelt die Betriebswirtschaftslehre aber auch Methoden und Systemkonzeptionen zur Unter stiitzung betriebswirtschaftlicher Entscheidungsprozesse, mit deren Hilfe das Wissen iiber die relevanten Systeme fUr eine "Verbesserung" dieser Prozesse nutzbar ge macht werden kann. Bei der Betrachtung der betriebswirtschaftlich relevanten Systeme und Entschei dungen nimmt die Betriebswirtschaftslehre auf Ergebnisse und Konzeptionen ihrer Nachbardisziplinen Bezug. Neben der Nationalokonomie gewinnen hier in jiingster Zeit immer mehr die Verhaltenswissenschaften wie Psychologie, Soziologie, Poli tikwissenschaft usw. sowie die "Interdisziplinen" wie Systemtheorie, Kybernetik, Informations-und Kommunikationstheorie u. a. an Be

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Familie und Sozialisation in der DDR by Barbara Hille

By Barbara Hille

Mit der vorliegenden Broschure wird die Reihe der Veroffentlichun gen aus der Forschungsstelle fur Jugendfragen in Hannover (Leiter: Professor Dr. Walter Jaide) fortgesetzt. Seit ihrer Grundung im Jahre 1967 wurden von den dort tatigen Wissenschaftlern zahlreiche Bucher und Zeitschriftenartikel zm Si tuation der Jugend in beiden deutschen Staaten publiziert. Das Ver haltnis der jungen iteration zur Politik, zum Beruf, die Entwick lung der Jugendkriminalitat in beiden deutschen Staaten, sind einige der zentralen Themen, die kontinuierlich bearbeitet werden. Die Rolle der Familie, ihre speziellen Einflusse im Kindes- und Jugendalter - im Rahmen des politischen und gesellschaftlichen Sy stems der DDR - waren bislang kaum Gegenstand der westlichen Forschung. Sie sind Thema des vorliegenden Buches. Immerhin stellt die Familie auch in der DDR einen zentralen Lebensbereich dar. Sie hat wichtige stabilisierende Funktionen, die offIziell er kannt und genutzt werden. Ihre konkreten Einflusse auf die Ent wicklung der einzelnen Familienmitglieder in deren Lebensalltag entziehen sich jedoch weitgehend einer Kontrolle von aussen. Immer wieder sind deshalb Versuche zu verzeichnen, die Familie starker in die ubergreifenden politischen Zielsetzungen einzubinden. Uner wunschte, von der offIZiellen Norm abweichende Entwicklungen speziell bei Jugendlichen geben dazu ebenso Anlass wie die abneh mende Bevolkerungszahl. Da auch in der Bundesrepublik Deutschland zunehmend in Er wagung gezogen wird, die hier ebenfalls rucklaufige Bevolkerungs entwicklung durch familienpolitische Massnahmen aufzuhalten, ist es besonders aufschlussreich, die entsprechenden Lenkungsmassnah males in der DDR und deren bisherige Auswirkungen mit ins Kalkul zu ziehen."

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Immobilien-Leasing: Besonderheiten Vertragsgestaltung by Eduard Gabele, Jan Dannenberg, Michael Kroll

By Eduard Gabele, Jan Dannenberg, Michael Kroll

Immobilien-Leasing ist die Vermietung und Verpachtung von Grundsmcken, Gebiiuden sowie Betriebsanlagen, die an einen festen Standort gebunden sind. Finanzwirtschaftlich gesehen handelt es sich dabei urn eine Sonderform der langfristigen Fremdfinanzierung. Seit dem erstmaligen Auftreten des Immobilien-Leasing Anfang der 60er Jahre nahm dessen Entwicklung zuniichst einen rasanten, spiiter einen eher gebremsten Verlauf; demgegenuber erfreute sich das Mobilien-Leasing steter Aufwartsentwicklung. Das Immobilien-Leasing vermochte im Gegensatz zum Mobilien-Leasing in Lehre und Forschung kaum Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Mit dem vorliegenden Buch wird der Versuch unternommen, die Grundlagen des Immo bilien-Leasing umfassend und verstiindlich darzustellen. Gleichzeitig geht es darum, anhand eines realistischen Falles, rechnerisch Entscheidungsunterlagen vorzubereiten, die der Praxis sichere Informationen an die Hand geben, sich zwischen traditioneller Eigen-oder Fremdfinanzierung und Leasing zu entscheiden. Urn den umfangreichen Finanzierungsvergleich bewiiltigen zu konnen, wird das Buch durch das Software-Programm: IMMOLEAS (ebenfalls erschienen bei Gabler: Immobi lien-Leasing mit LOTUS 1-2-3, Wiesbaden 1991) ergiinzt. Es ermoglicht eine ausfiihr liche Rechnung fUr den Zeitraum von maximal 22,5 Jahren (gesetzlich zuliissige Hochst vertragsdauer beim Immobilien-Leasing) bei gleichzeitiger Beriicksichtigung einer Bauzeit von maximal zwei Jahren. Ffu die alternativen Finanzierungsformen: Immobilien-Leasing oder Eigenfinanzie rungIFremdfinanzierungIMischfinanzierung sollen moglichst genau die Auswirkungen auf die jeweilige Gewinn-, Betriebsergebnis-und Liquiditiitssituation des Unternehmens gezeigt werden; steuerliche EinfluBgroBen und Effekte konnen parallel mitverfolgt werden. Dariiber hinaus hat der Planer die Moglichkeit, die im Immobilien-Leasing wichtigen qualitativen EinfluBfaktoren, wie beispielsweise Bilanzstruktur, Liquiditiit, Beratungsleistungen mit Hilfe eines umfassenden Bewertungsverfahrens auf deren Wir kungen hin genauer zu untersuchen.

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Die Familie in Westdeutschland: Stabilität und Wandel by Walter Bien, Jan Marbach (auth.), Hans Bertram (eds.)

By Walter Bien, Jan Marbach (auth.), Hans Bertram (eds.)

Inhalt
Mit Beiträgen von: Hans Bertram, Walter Bien, Clemens Dannenbeck, Barbara Keddi,Heinz Krombholz, Henrike Löhr, Jan H. Marbach, Hans Ulrich Müller, BernhardNauck, Elisbeth Schlemmer, Gerlinde Seidenspinner, Angelika Tölke, SabineWalper und Alois Weidacher.

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Literarische Spurensuche: Elternbilder im Schatten der by Ralph Gehrke

By Ralph Gehrke

Die Arbeit beschreibt und analysiert die spezifIschen Erzahlmuster autobiogra phisch ausgerichteter ErinnerungsliteIatur der spaten siebziger und fruhen achtzi ger Jahre und hat sich dabei ein doppeltes Ziel gesetzt: mit literaturwissenschaftli chen Instrumentarien wird dargelegt, wie litemrische Werke Erkenntnisse uber das Leben der Deutschen im Dritten Reich vermitteln und wie sie den Einfluss der nationalsozialistischen Vergangenheit auf die Verhaltensmuster der bundesrepu blikanischen Gegenwart sichtbar machen. Dazu ist erforderlich, die fur den For schungsprozess massgebenden hermeneutischen Konstituenten offenzulegen und zu reflektieren. Deshalb wird der eigentlichen Textanalyse ein theoretischer Teil vor angestellt, der die notwendigen liteIaturtheoretischen, soziologischen, historischen und sozialpsychologischen Komponenten in konzentrischen Kreisen erfasst und de fmiert. Diese Kapitel folgen einer Argumentationskette, die, vom allgemeinen ge seIlschaftstheoretischen Zusammenhang ausgehend, fortschreitet bis hin zu den Besonderheiten des autobiogmphischen Erzahlens. D. h., die Interpretationen ste chicken im festen Verbund mit der vorhergehenden theoretischen Fundierung, und die zur Anwendung kommenden Bewertungskriterien erlangen nur im standigen Riickbezug zu den ausgewiesenen Konstanten ihre Berechtigung und ihren Aussa gewert. Dieses Verfahren garantiert grosstmogliche Sicherheit im Urteil und lasst erwarten, dass die Untersuchung uber ihren literaturwissenschaftlichen Stellenwert hinaus auch fur die sozialpsychologische und historische Forschung zum komple xen Thema Nationalsozialismus ein Gewinn sein durfte. nine I. Theoretischer Teil Einleitung Jeder Versuch, literaturwissenschaftliche Theorie und Textinterpretation zu ver binden, steht in der Verpflichtung, sein Vorgehen zu beg

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Umweltrisiken im Firmenkundenkreditgeschäft: Ein by Götz Kühne (auth.)

By Götz Kühne (auth.)

Die Notwendigkeit der Berücksichtigung von Umweltrisiken im Firmenkundenkreditgeschäft ergibt sich sowohl aus der Dynamik, Komplexität und Restriktivität des Umweltrechts als auch aus den mit dem gestiegenen Umweltbewusstsein einhergegangenen Veränderungen im ökonomischen Unternehmensumfeld. Von einigen Kreditinstituten werden bereits vereinzelte Umweltrisikopotentiale bei Finanzierungs- und Besicherungsentscheidungen berücksichtigt. In Deutschland steht diese Entwicklung allerdings erst am Anfang. Götz Kühne systematisiert, aufbauend auf einer umfassenden examine des Umweltrechts, in einem erweiterten betriebswirtschaftlichen Ansatz Umweltrisiken als Standort-, Betriebs-, Management,- Markt- und umweltrechtliche Risiken. Er entwickelt ein mehrstufiges, teils EDV-gestütztes Verfahren, das eine integrative Identifikation, Bewertung und Steuerung von Umweltrisiken im Firmenkundenkreditgeschäft ermöglicht. Zur effizienten Umsetzung des Verfahrens zeigt der Autor dabei nicht nur bankbetriebliche Gestaltungsaspekte, sondern auch Möglichkeiten zur Nutzung von Umweltinformationsinstrumenten auf.

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Internationales Personalmarketing: Konzepte, Erfahrungen, by Knut Bleicher (auth.), Prof. Dr. Hans Strutz, Dr. Klaus

By Knut Bleicher (auth.), Prof. Dr. Hans Strutz, Dr. Klaus Wiedemann (eds.)

Das Wachstum unserer Unternehmen fmdet in hohem Maß im Ausland statt. Für uns ecu­ ropäer sind deswegen neben dem Ausbau unserer europäischen Geschäfte zu einer starken "horne base" die Aktivitäten in den beiden anderen Bereichen der weltwirtschaftlichen Triade strategisch entscheidend. Die Unternehmen der nordamerikanischen area und die japanischen Unternehmen an der Spitze der asiatisch-pazifischen quarter agieren mit großer Intensität auf unseren Heimmärkten und in den anderen Regionen, wo auch wir er­ folgreich sein wollen. Die fmanziellen Ressourcen sind oft beachtlich, mit denen diese Firmen in den Wettbewerb um die Märkte eintreten, ebenso die aus diesen Märkten gene­ rierten Reserven. Eine der entscheidenden Ressourcen, die wirtschaftlichen Herausforderungen im globalen Maßstab erfolgreich zu bestehen, werden zunehmend die Menschen sein, die für das je­ weilige Unternehmen tätig werden. Bei weltweit zahlenmäßig zu geringem und teils nicht entsprechend ausgebildetem Managementnachwuchs heißt dies für jedes Unternehmen, sich durch Attraktivität die benötigten Fach-und Führungskräfte zu sichern. Es bedeutet aber auch, sich unternehmensintern aus den eigenen Reihen die weltweite Verfügbarkeit von fachspezifischem knowledge und von Führungs-und Managementkapazität zu er­ schließen. Als Unternehmensführer foreign operierender Unternehmen müssen wir uns bei un­ serem Auftreten mit diesen Vorhaben in vielen verschiedenen Kulturen verstärkt als trainer komplexer groups verstehen. Wir müssen uns neben den klassischen unternehmeri­ schen Aufgaben insbesondere der Frage von weltweitem Lernen und der Aktivierung der Bereitschaft zuwenden, die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter weltweit an der Stelle mit der höchsten Effizienz verfügbar zu machen.

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Partizipation und Vertrauen: Grundlagen von Demokratie und by Arno Waschkuhn

By Arno Waschkuhn

Die vorliegende Arbeit ist wahrend meiner Assistententatigkeit am Lehrstuhl und Institut fur Politische Wissenschaft der Universitat Wurzburg entstan den. Es liegt ihr die leicht uberarbeitete Fassung meiner politikwissen schaftlichen Habilitationsschrift gleichen Titels zugrunde, die im Dezern ber 1982 von der Philosophischen Fakultat III (Philosophie, Erziehun- und Gesellschaftswissenschaften) der Universitat Wurzburg anerkannt wurde. Herrn Prof. Dr. Heinrich 8uBhoff und Herrn Dr. Franz Heiduk danke ich fur zahlreiche Hinweise und DenkanstoBe. Ihnen und der Lehrstuhlsekretarin Frau Edeltraud Lindner danke ich zudem fur die stets freundliche Arbeits atmosphare. Des weiteren bin ich in einem diskursiven Sinne Dr. Dirk Kasler, Angelika Harris, Vera und Horst Teppert in Munchen sowie meinen Wurzburger Freunden Thomas Haub, Dr. Horst Herlemann, Jorg Klawitter, Ruth Lechner und Prof. Dr. Alfred Schopf zu Dank verpflichtet. Ferner danke ich meiner Mutter Edith Waschkuhn in Hamburg sowie Christa und Rudolf Klessing in Falling bostel fur ihre vielfaltige Unterstutzung. Die Arbeit selbst ist meiner Frau Heidi Waschkuhn-Klessing zugeeignet. Der Abschnitt 3.4.2 und der erste Exkurs basieren auf Aufsatzen, die in: Die Mitarbeit. Zeitschrift zur Gesellschafts- und Kulturpolitik, H. 3/1980 bzw. H. 4/1979, erschienen sind.

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