Soziologische Forschung in Unserer Zeit: Ein Sammelwerk by Georges Gurvitch (auth.), Karl Gustav Specht (eds.)

By Georges Gurvitch (auth.), Karl Gustav Specht (eds.)

Dieser Band, der Leopold von Wiese zu seinem seventy five. Geburtstage auf den Gabentisch gelegt wird, möchte an eine alte culture anknüpfen, nämlich eine "Festschrift" zu einem Sammelwerke zu gestalten, dem eine bestimmte Thematik zugrunde liegt; er möchte nicht den heute oft beschrittenen Weg gehen, einzelne Beiträge zu einem Werk zu vereinigen, deren innerer Zusammenhang meistens nur ein sehr lockerer ist. Gewiß: ein solches Vorgehen wäre in unserem Falle mehr als gerechtfertigt gewesen; denn die Forschungsarbeit wie auch die Lehrtätigkeit Leopold von Wieses erstrecken sich über eine Vielzahl von Wissenschaftsbereichen und -disziplinen. Wenn nun hier eine Beschränkung auf die soziologische Wissenschaft geübt wurde, so waren dafür zwei Gründe maßgebend: einmal nimmt die Soziologie im Schaffen des zu Ehrenden wohl den breitesten Platz ein; zum anderen reizte es, gerade auf diesem Gebiete eine paintings Bestandsaufnahme zu veran­ stalten, d. h. aufzuzeigen, wo wir heute stehen, used to be erforscht wird und mit welchen Methoden guy arbeitet: in der allgemeinen Soziologie und auch in ihren Unter- und Nachbardisziplinen. Bei den letztgenannten kommt nun ein wenig von der Vielseitigkeit der Arbeit Leopold von Wieses zum Vorschein: neben der Soziologie kommen in dieser Schrift auch - freilich nur in einem Beitrage jeweils - die Kulturphilosophie, die Anthro­ pologie, die Nationalökonomie, die Wissenschaft von der Politik und die Sozialpolitik zu Worte. Den Stand der soziologischen Forschung in der heutigen Zeit umreißen zu wollen, muß in der auch im Bereich der Wissenschaft so schnellebigen Zeit vermessen erscheinen.

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Die weltliche Gerichtsbarkeit der Offizialate in Köln, Bonn by Ulrich Eisenhardt

By Ulrich Eisenhardt

Wie in vielen Territorien des deutschen Reiches warfare auch in den kurkolni schen Landen im 18. Jahrhundert das Bild, das die Gerichtsverfassung bot, bestimmt von einer Vielzahl verschiedenartiger Gerichte oder mit gericht lichen Aufgaben betrauter Stellen, deren Kompetenzen sich weitgehend iiber schnitten. In Kurkoln conflict das Bild besonders vielgestaltig, weil dieser Staat aus drei Landesteilen bestand, von denen ein jeder seine eigene, von den anderen abweichende Gerichtsverfassung besaB. Zu Kurkoln zahlten das bis auf kleine Gebiete ausschlieElich linksrheinisch gelegene eigentliche Erzstift, das seit 1180 dazugehorige - raumlich getrennte - Herzogtum Westfalen und seit dem thirteen. Jahrhundert das ebenfalls raumlich getrennte Vest Reck linghausen 1. Eine iiberragende Stellung in dieser uniibersichtlichen und nicht fest geordneten Gerichtsverfassung nahmen die Offizialate in Koln, Bonn und Werl ein. Neben der geistlichen Gerichtsbarkeit iibten sie in groBem Um fange auch die Gerichtsbarkeit in weltlichen Angelegenheiten aus. Ihr Ein fluB auf die Rechtsprechung struggle im Vergleich zu dem der anderen Gerichte besonders groB. Die Offizialate - auch Offizialgerichte, geistliche Hofgerichte oder Offi ziale genannt - sind bischofliche Gerichte, die seit dem thirteen. Jahrhundert in den deutschen Landen bekannt sind 2. Der Ursprung dieser Gerichte liegt in England und Frankreich, wo vom Bischof bestellte Berufsrichter schon fiir das 12. Jahrhundert nachweisbar sind three. Die Anfange des Kolner Offizialats liegen im thirteen. Jahrhundert four. 1 Obwohl das Kurfiirstentum Koln seit 1723 in Personalunion mit dem Fiirstbistum Miinster verbunden struggle, blieben Verwaltung und Justiz beider Staaten voneinander geschieden.

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Planimetrie: Mit einem Abriß über die Kegelschnitte by Adolf Hess

By Adolf Hess

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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